Dienstag, 8. September 2015

Puerto Maldonado

Als wir von Cusco her in Puerto Maldonado eingetroffen sind, schlug uns schon beim Verlassen des Flugzeugs eine Hitzewelle entgegen. Die feucht heisse Luft machte uns schon recht zu schaffen. Wie das nachfolgende Foto zeigt, liegt Puerto Maldonado im Amazonasbecken von Peru auf ca. 200m. Die Temperatur betrug bei Tag ca. 35° (gefühlt ca. 42°).


Unsere Unterkunft war eine offene Holzhütte auf Pfählen, welche lediglich mit Moskitonetzen gegen den uns umgebenden Dschungel abgeschirmt war. Dennoch bekamen wir Besuch von einer ca. 15 cm langen Zikade sowie von einer jungen Tarantel, welche es sich über Nacht innerhalb unseres Bett-Moskitonetzes gemütlich gemacht hatte.
 


Am nächsten Tag hatten wir zwei Exkursionen gebucht. Zunächst fuhren wir mit einem Boot zur benachbarten Lodge, wo wir gleich zu Beginn drei verschiedene Affenarten bewundern konnten. Auf einer kleinen Lagune entdeckten wir ausserdem eine interessante Vogelart namens Hoatzine, bei der die Jungvögel noch schwimmen können, dies aber später verlernen und deshalb ertrinken können. Die Einheimischen nannten diese Vögel liebevoll "stinky birds", da ihr Fleisch ungeniessbar sei.



Am Nachmittag standen die 7 Hängebrücken im Canopy Walkway auf dem Programm. Leider hatten wir hier nicht so viel Glück. Wir haben keine weiteren Tiere entdeckt.



Ein weiterer Ausflug ging zum See Sandoval, in dem Riesenotter leben. Leider haben wir sie nicht zu Gesicht bekommen. Doch die Fahrt mit dem Kanu durch den Zugangsfluss und über den See war traumhaft.

 


Insgesamt war der Abstecher ins Amazonasbecken eine sehr spannende Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Dennoch waren wir beide froh, als wir zurück in Cusco wieder eine kühlere und tierärmere Umgebung um uns hatten.

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