Samstag, 26. Dezember 2015

An der Walker Bay im Fynbos

Unsere Reise führte uns über die kleine Karoo, eine Hochebene in Küstennähe, zur Walker Bay, welche für die Beobachtung von Walen sehr gut geeignet wäre. Leider hatten die Wale aber keine Lust auf uns zu warten: Sie sind schon anfangs November in Richtung Antarktis aufgebrochen. Schade!


Die Walker Bay war aber auch ohne Wale ein landschaftliches Highlight: Der so genannte Fynbos, eine für diese Gegend typische Buschlandschaft mit vorwiegend Erika-Gewächs, reicht hier praktisch bis an den Strand herunter.


Bei genauer Hinsicht erweist sich die Vegetation als sehr abwechslungsreich.



Am Strand haben wir eine Höhle besucht, in der prähistorische Funde gemacht wurden.



Ein besonderes Highlight war aber unser Hotel, welches direkt im Buschwald des Fynbos lag. Dieser romantische Weg führte von unserem Pavillon zur Lobby.


Am Abend fand spontan ein Essen im Buschwald statt. Es wurde ein Bereich abgesteckt und mit zahlreichen Lämpchen romantisch beleuchtet.


Zum Schluss unternahmen wir noch eine Wanderung entlang der Walker Bay, wobei wir zum Glück noch nicht wussten, dass hier einige besonders giftige Schlangen vorkommen...



Stattdessen haben wir glücklicherweise nur diesen hübschen Gecko gefunden:


Montag, 21. Dezember 2015

Die Garden Route von Port Elisabeth bis Mossel Bay

Vom Krüger Nationalpark sind wir via Johannesburg nach Port Elisabeth geflogen. Hier den Blick aus unserem Hotelzimmer auf Port Elisabeth.


Von dort sind wir mit einem Mietwagen zum Tsitsikamma Nationalpark gefahren. Hier ein Bild der Hängebrücke über den Storms River.

 

Dieser kleine Nager heisst Klippschliefer.


Zum Schluss noch ein Stimmungsbild der Felsküste in dieser Gegend:


Unsere Reise führte uns weiter nach Knysna. Hier ein paar Bilder der Lagune von Knysna:



An der nahe gelegene Brenton Bay haben wir uns in die Wellen gestürtzt.


Am nächsten Tag fuhren wir nach Mossel Bay.



Die grünen Dächer im Hintergrund beim ersten Foto gehören zum Bartolomeu Dias Museum, welches unter anderem die nachfolgende Reproduktion der Barke des portugiesischen Seefahrers beherbergt.


Sonntag, 20. Dezember 2015

The Big Seven im Krüger Nationalpark

Unsere Afrikareise begann im Osten in der Nähe des Krüger Nationalparks. Genauer gesagt waren wir im Sabi Sand Game Reserve, einem privaten Gelände, wo etwas mehr erlaubt ist als im staatlichen Krüger Nationalpark. Beispielsweise durften unsere Guides offroad fahren und auch abends noch mit Licht auf die Suche nach Tieren gehen. Dadurch hatten wir den enormen Vorteil, dass wir ganz nahe an die Tiere heranfahren oder sie auch bei der Jagt beobachten konnten. Wir machten insgesamt vier Safaris und haben unglaublich viele Tiere gesehen. Es war tagsüber enorm heiss, am Schatten 36 Grad, in der Sonne weit über 40 Grad!


Wir hatten grosses Glück und sahen nicht nur "The Big Five" sondern sogar "The Big Seven"! Dazu gehören der Elefant, das Nashorn, der Büffel, der Löwe, der Leopard, der Gepard und der Wildhund. Nebst diesen Tieren sahen wir auch Giraffen, Flusspferde, Zebras, Impala, Gnu, Antilope, Kudu, verschiedene Affen, Hasen, Bushbabys, Perlhuhn, Skorpione, Adler, Falken, Störche, überdimensionierte Insekten, Krokodile, Wachteln, Wildschweine, Varane, Schildkröten, Giftschlangen (Black Mamba), Geier, Eisvögel und Hyänen. Es war wirklich atemberaubend!! Wir wurden auch Zeugen eines Kampfes zwischen einem Löwenrudel und zwei Büffeln. Die Löwen haben am Ende gewonnen und einen Büffel erlegt.

Hier ein paar Impressionen von diesen wunderschönen, eindrücklichen Tieren:

Elefant: Wenn ich dich nicht sehe, siehst du mich auch nicht, gell?


Büffel: Wir haben Durst!


Nashorn: "dreckele" macht einfach Spass!


Löwe: Von uns aus könnte der Lunch jetzt serviert werden...


Ich fühl mich pudelwohl!


Leopard: Was guckst du so blöd?


Jetzt hab ich aber die Schnauze voll!


Gepard: zusammen durch dick und dünn...


Wildhund: Es kann losgehen, wir sind bereit zur Jagt!


Flusspferd: Die Touris kommen, nichts wie weg hier!


Giraffe: Was willst du denn, du kleiner Wurm?


Zebra: Ich bin halt schwarz-weiss, die anderen weiss-schwarz, ätsch :-)


Antilope: Habt ihr unseren hübschen Nachwuchs gesehen?


Adler: Bin ich nicht schön?


Die Safaris haben sich schon allein wegen der schönen Landschaft gelohnt!


Donnerstag, 17. Dezember 2015

Stopover in Hongkong

Nach fünfstündigem Flug sind wir am Morgen um 6:00 Uhr in Hongkong gelandet. Zum Glück konnten wir in einer recht komfortablen Lounge noch drei Stunden schlafen, bevor es dann mit der Stadtrundfahrt losging. Zuerst besuchten wir den Victoria Peek, der einen herrlichen Blick auf die Stadt ermöglicht.


An der Repulse Bay, dem schönsten Strand von Hongkong, befindet sich dieses Haus, welches ein gewaltiges Loch aufweist: Dort soll angeblich die Energie durchfliessen.


Am Strand konnten wir denn auch einen romantischen Sonnenuntergang geniessen.


Vom traditionellen Fischerhafen Aberdeen war allerdings nicht mehr viel zu erkennen.


Vom Hutong Restaurant aus konnten wir die Skyline von Hongkong in der Abenddämmerung und bei Nacht nochmals voll auskosten. Das war ein besonderes Erlebnis am Puls einer Grossstadt.



Dienstag, 15. Dezember 2015

Udaipur, die Stadt der drei Seen

Mit Udaipur erreichten wir die letzte Etappe unserer Indienreise. Es war bereits Abend, als wir das Ufer des Pichola Sees erreichten. Das Foto zeigt die Anlegestelle für das Taxi-Boot, welches uns zu unserem Hotel gebracht hat.


Unser Hotel liegt nämlich mitten im Pichola See. Wir haben zwei Nächte im legendären Taj Lake Palace verbracht. Es diente als Kulisse für zahlreiche Filme, u.a. Octopussy mit Roger Moore als James Bond.




Die Hauptsehenswürdigkeit in Udaipur ist der City Palast, welcher am Ufer des Pichola Sees liegt. Von unserem Hotelzimmer hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf diesen Palast.



 



Als Überraschung unseres Reiseanbieters durften wir die anschliessende Stadtrundfahrt im Chevrolet geniessen. Eine romantische Idee, auf die wir selbst nie gekommen wären.


Es folgte eine Bootsfahrt auf dem Pichola See.



Die Bootsfahrt führte uns auf die Insel Jag Mandir, welche sich noch heute im Besitz des Maharana von Udaipur befindet. Seinerzeit haben hier Prinz Khurram und seine Frau Mumtaz Mahal Zuflucht vor dem Zorn des Moguls gefunden. Zur Erinnerung: Als Gedenkstätte für Mumtaz Mahal erbaute der Prinz später den legendären Taj Mahal in Agra.




Unsere Reise erlaubte uns auch einen Abstecher zum nahe gelegenen Adinatha Tempel in Ranakpur. Dieser Tempel ist ein Heiligtum des Jainismus, einer asketischen Variante des Hinduismus. Das Töten von Tieren ist in dieser Religion nicht erlaubt. So musste Beats Lederjacke leider im Auto bleiben...