Nach fünfstündigem Flug sind wir am Morgen um 6:00 Uhr in Hongkong gelandet. Zum Glück konnten wir in einer recht komfortablen Lounge noch drei Stunden schlafen, bevor es dann mit der Stadtrundfahrt losging. Zuerst besuchten wir den Victoria Peek, der einen herrlichen Blick auf die Stadt ermöglicht.
An der Repulse Bay, dem schönsten Strand von Hongkong, befindet sich dieses Haus, welches ein gewaltiges Loch aufweist: Dort soll angeblich die Energie durchfliessen.
Am Strand konnten wir denn auch einen romantischen Sonnenuntergang geniessen.
Vom traditionellen Fischerhafen Aberdeen war allerdings nicht mehr viel zu erkennen.
Vom Hutong Restaurant aus konnten wir die Skyline von Hongkong in der Abenddämmerung und bei Nacht nochmals voll auskosten. Das war ein besonderes Erlebnis am Puls einer Grossstadt.
Dieser Blog beschreibt die Stationen unserer Weltreise via Peru, Bolivien, Hawaii, Japan, Indien, Hongkong, Südafrika, Namibia und Sambia zurück in die Schweiz. Wir wünschen viel Spass beim lesen der Beiträge!
Donnerstag, 17. Dezember 2015
Stopover in Hongkong
Dienstag, 15. Dezember 2015
Udaipur, die Stadt der drei Seen
Mit Udaipur erreichten wir die letzte Etappe unserer Indienreise. Es war bereits Abend, als wir das Ufer des Pichola Sees erreichten. Das Foto zeigt die Anlegestelle für das Taxi-Boot, welches uns zu unserem Hotel gebracht hat.
Unser Hotel liegt nämlich mitten im Pichola See. Wir haben zwei Nächte im legendären Taj Lake Palace verbracht. Es diente als Kulisse für zahlreiche Filme, u.a. Octopussy mit Roger Moore als James Bond.
Die Hauptsehenswürdigkeit in Udaipur ist der City Palast, welcher am Ufer des Pichola Sees liegt. Von unserem Hotelzimmer hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf diesen Palast.
Als Überraschung unseres Reiseanbieters durften wir die anschliessende Stadtrundfahrt im Chevrolet geniessen. Eine romantische Idee, auf die wir selbst nie gekommen wären.
Es folgte eine Bootsfahrt auf dem Pichola See.
Die Bootsfahrt führte uns auf die Insel Jag Mandir, welche sich noch heute im Besitz des Maharana von Udaipur befindet. Seinerzeit haben hier Prinz Khurram und seine Frau Mumtaz Mahal Zuflucht vor dem Zorn des Moguls gefunden. Zur Erinnerung: Als Gedenkstätte für Mumtaz Mahal erbaute der Prinz später den legendären Taj Mahal in Agra.
Unsere Reise erlaubte uns auch einen Abstecher zum nahe gelegenen Adinatha Tempel in Ranakpur. Dieser Tempel ist ein Heiligtum des Jainismus, einer asketischen Variante des Hinduismus. Das Töten von Tieren ist in dieser Religion nicht erlaubt. So musste Beats Lederjacke leider im Auto bleiben...
Unser Hotel liegt nämlich mitten im Pichola See. Wir haben zwei Nächte im legendären Taj Lake Palace verbracht. Es diente als Kulisse für zahlreiche Filme, u.a. Octopussy mit Roger Moore als James Bond.
Als Überraschung unseres Reiseanbieters durften wir die anschliessende Stadtrundfahrt im Chevrolet geniessen. Eine romantische Idee, auf die wir selbst nie gekommen wären.
Es folgte eine Bootsfahrt auf dem Pichola See.
Die Bootsfahrt führte uns auf die Insel Jag Mandir, welche sich noch heute im Besitz des Maharana von Udaipur befindet. Seinerzeit haben hier Prinz Khurram und seine Frau Mumtaz Mahal Zuflucht vor dem Zorn des Moguls gefunden. Zur Erinnerung: Als Gedenkstätte für Mumtaz Mahal erbaute der Prinz später den legendären Taj Mahal in Agra.
Unsere Reise erlaubte uns auch einen Abstecher zum nahe gelegenen Adinatha Tempel in Ranakpur. Dieser Tempel ist ein Heiligtum des Jainismus, einer asketischen Variante des Hinduismus. Das Töten von Tieren ist in dieser Religion nicht erlaubt. So musste Beats Lederjacke leider im Auto bleiben...
Standort:
Udaipur, Rajasthan, Indien
Samstag, 12. Dezember 2015
Deogarh - bei den Fledermäusen
Mitten in Rajasthan liegt das kleine Städtchen Deogarh. Dort haben wir in einem kleinen Palast übernachtet, der heutzutage grösstenteils als Hotel genutzt wird. Hier ein paar Eindrücke:
Und natürlich auch unser Hotelzimmer:
Zum Vergleich auch die Maharaja-Suite:
Jeweils am Abend bot das Hotel Tanzveranstaltungen an. Eine der Frauen war besonders mutig und tanzte auf zwei Schwertern und auch auf Glasscherben.
Von hier aus haben wir einen kurzen Ausflug zu einem 1000 jährigen Höhlentempel für den Gott Shiva unternommen. Was wir nicht wussten: Solche Höhlentempel beherbergen auch massenweise Fledermäuse, echt gruselig...
Und hier die niedlichen Tierchen im Sonnenuntergang...
... den wir beide natürlich auch sehr genossen haben!
Zum Vergleich auch die Maharaja-Suite:
Von hier aus haben wir einen kurzen Ausflug zu einem 1000 jährigen Höhlentempel für den Gott Shiva unternommen. Was wir nicht wussten: Solche Höhlentempel beherbergen auch massenweise Fledermäuse, echt gruselig...
Und hier die niedlichen Tierchen im Sonnenuntergang...
... den wir beide natürlich auch sehr genossen haben!
Standort:
Deogarh, Rajasthan 313331, Indien
Mittwoch, 9. Dezember 2015
Die goldene Stadt - Jaisalmer
Jaisalmer wird die goldene Stadt genannt, weil die Häuser aus gelbem Sandstein gebaut sind. Die Stadt liegt sehr nahe an der pakistanischen Grenze und am Rande der Wüste Thar. Aufgefallen ist uns die grosse militärische Präsenz. In der Nähe von Jaisalmer wurden 1998 unterirdische Atombombentests durchgeführt.
Ein Ausblick auf die goldene Stadt Jaisalmer vom Fort aus.
Dies ist der Hauptplatz im Jaisalmer Fort.
Im Fort stehen auch zwei eindrückliche Tempel, welche der Religion Jainismus geweiht sind. Die "Schnitzereien" sind wunderschöne, feine Steinmetzarbeiten.
Haveli sind kunstvolle Sandstein-Paläste ehemaliger, reicher Kaufleute.
Dies ist ein typischer, bunter Markt. Spruch der Händler: We help you to spend your money :-)
Happy holy Cows :-)
Das ist der künstliche Gadi-Sar See, der schon vor Jahrhunderten vor Jaisalmer angelegt wurde, um das Regenwasser zu sammeln. Das kleine Städtchen Jaisalmer hatte so Zugang zu Wasser.
Unser Hotel bot einen Ausflug in die umliegenden Sanddünen an. Per Jeep fuhren wir in die Wüste hinaus. Nach einer Stunde holpriger Fahrt auf Sand warteten zwei Kamele auf uns.
Wir sassen etwas erhöht auf einer Düne und genossen den fantastischen Sonnenuntergang.
Ein Ausblick auf die goldene Stadt Jaisalmer vom Fort aus.
Dies ist der Hauptplatz im Jaisalmer Fort.
Im Fort stehen auch zwei eindrückliche Tempel, welche der Religion Jainismus geweiht sind. Die "Schnitzereien" sind wunderschöne, feine Steinmetzarbeiten.
Haveli sind kunstvolle Sandstein-Paläste ehemaliger, reicher Kaufleute.
Dies ist ein typischer, bunter Markt. Spruch der Händler: We help you to spend your money :-)
Die farbenfrohen Saris der Frauen und das bunte Gemüse kontrastiern mit den Sandstein-Gässchen innerhalb des Forts.
Happy holy Cows :-)
Unser Hotel bot einen Ausflug in die umliegenden Sanddünen an. Per Jeep fuhren wir in die Wüste hinaus. Nach einer Stunde holpriger Fahrt auf Sand warteten zwei Kamele auf uns.
Wir sassen etwas erhöht auf einer Düne und genossen den fantastischen Sonnenuntergang.
Sonntag, 6. Dezember 2015
Die blaue Stadt - Jodhpur
Unser Hotel Raas in Jodhpur bot wie alle Hotels in Indien verschiedenste Freizeitbeschäftigungen an, unter anderem auch drei verschiedene Yogastunden, wovon wir zwei ausprobierten. Das Pranayama Yoga, welches hauptsächlich aus Atemübungen besteht, und das Yoga Nidra, welches hauptsächlich Klangschalen-Meditation umfasst. Wir liessen uns auf diese fremdartige Gymnastik ein und stimmten also ein ins Om-Chanting. Diese neue Erfahrung war sehr spannend und hat uns grossen Spass gemacht.
Das Hotel lag direkt unter dem Mehrangarh Fort, Rajasthans eindrücklichster Festungsanlage, wie man gut an den folgenden Fotos erkennen kann.
Jodhpur wird die blaue Stadt genannt, weil die Häuser in der Altstadt blau angestrichen sind. Dieses Blau steht für die Brahmanen-Kaste, die Priester, die höchste Kaste in Indien. Im Sommer wird es hier bis zu 50 Grad heiss. Weisse Häuser blenden die Augen, die blauen Häuser dagegen sind angenehm anzusehen und wirken kühlend. Ausserdem hilft die Beschaffenheit dieser Naturfarbe angeblich gegen Mücken.
Auf dem Bazar findet man alles mögliche und unmögliche wie einen Strassenzahnarzt, Strassenfrisör, Esswaren und Gegenstände aller Art oder auch einen Turbantuch-Färber.
Wir hatten wiederum eine Möglichkeit, ein Dorf in der Nähe zu besuchen. Hier sieht man einen Bauern, der Opium mit Wasser mischt und so ein Opiumgetränk für uns vorbereitet. Dieses kostbare Getränk trinkt man niemals aus einem Gefäss sondern direkt aus der Hand.
Ich beweise mein Talent beim Weber :-)
Wir staunen über die geschickten Hände des Töpfers!
Unterwegs trafen wir auf sibirische Kraniche, die hier überwintern, und wunderschön gezeichnete Antilopen.
Das Hotel lag direkt unter dem Mehrangarh Fort, Rajasthans eindrücklichster Festungsanlage, wie man gut an den folgenden Fotos erkennen kann.
Jodhpur wird die blaue Stadt genannt, weil die Häuser in der Altstadt blau angestrichen sind. Dieses Blau steht für die Brahmanen-Kaste, die Priester, die höchste Kaste in Indien. Im Sommer wird es hier bis zu 50 Grad heiss. Weisse Häuser blenden die Augen, die blauen Häuser dagegen sind angenehm anzusehen und wirken kühlend. Ausserdem hilft die Beschaffenheit dieser Naturfarbe angeblich gegen Mücken.
Auf dem Bazar findet man alles mögliche und unmögliche wie einen Strassenzahnarzt, Strassenfrisör, Esswaren und Gegenstände aller Art oder auch einen Turbantuch-Färber.
Wir hatten wiederum eine Möglichkeit, ein Dorf in der Nähe zu besuchen. Hier sieht man einen Bauern, der Opium mit Wasser mischt und so ein Opiumgetränk für uns vorbereitet. Dieses kostbare Getränk trinkt man niemals aus einem Gefäss sondern direkt aus der Hand.
Wir staunen über die geschickten Hände des Töpfers!
Unterwegs trafen wir auf sibirische Kraniche, die hier überwintern, und wunderschön gezeichnete Antilopen.
Standort:
Jodhpur, Rajasthan, Indien
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